Die Brustverkleinerung zählt zu den gefragtesten Behandlungen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, denn viele Frauen leiden unter dem Gewicht zu großer Brüste. Wir begleiten Sie gerne auf dem Weg zu Ihrer Wunschbrust – von der ehrlichen Beratung über die professionelle Operation bis zur Nachsorge.
Überblick über den Inhalt:
Elena, 24 Jahre alt, hatte schon seit ihrer Jugend den Wunsch nach einer Brustverkleinerung. Bereits mit zwölf Jahren entwickelte sie eine auffallend große Oberweite, die ihren Alltag erschwerte. Ob im Sportunterricht, beim BH-Kauf oder im Sommer – Elena fühlte sich unwohl und vermied offene Kleidung. Der Wunsch, etwas zu verändern, wuchs mit den Jahren.
Nach langem Überlegen entschied sich Elena für die Brustverkleinerung bei Professor Dr. Kovacs in München. „Ich wusste, dass ich in guten Händen bin“, sagt sie. Die Operation verlief reibungslos, und als die Bandagen entfernt wurden, war sie überwältigt: „Es war, als würde ich in einen neuen Körper schauen.“
Die Ergebnisse übertrafen Elenas Erwartungen. Körperlich fühlte sie sich leichter, mental gewann sie neues Selbstbewusstsein. „Ich arbeite jetzt in einer Modefirma, etwas, das ich mir früher nie zugetraut hätte“, erzählt sie. Mit Stolz trägt sie heute Kleidung, die sie früher vermied, und genießt ihre neue Lebensqualität.
Elena möchte anderen Frauen Mut machen: „Es war jede Narbe und jede Unannehmlichkeit wert.“ Der Eingriff gab ihr nicht nur ein neues Körpergefühl, sondern eröffnete ihr ein Leben voller Selbstvertrauen und Freude.
Hier können Sie die vollständigen Erfahrungsberichte mit Fotomaterial von unseren Patientinnen lesen und sich über die von ihnen getragenen Kosten informieren.
Normalerweise liegen die Kosten für eine Brustverkleinerung in unserer Münchner Praxis bei 7.800 Euro aufwärts. Wie hoch die Kosten in Ihrem individuellen Fall sein werden, klären wir gerne bei einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis. Bei Bedarf bieten wir Ihnen gerne eine Finanzierung an.
Gesetzliche wie private Krankenkassen haben ähnliche Regelungen und übernehmen die Kosten für die Brustverkleinerung nur, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn das Gewicht der Brust chronische Rückenschmerzen verursacht oder asymmetrische Brüste eine schwere psychische Belastung darstellen.
Konkret bedeutet das:
Besteht deutliches Übergewicht, kann es jedoch sein, dass die Kasse zunächst eine Gewichtsreduktion fordert.
Gerne beraten wir Sie, wie in Ihrem Fall die Chancen auf eine Kostenübernahme der Krankenkassen stehen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir als Privatpraxis nur mit privaten Versicherern abrechnen können. Gerne sind wir auch für Selbstzahlerinnen da. In diesem Fall besprechen wir in unserer Münchner Praxis mit Ihnen, wie hoch die Kosten der Brustverkleinerung in Ihrem Fall sein werden. Auf Wunsch bieten wir Ihnen auf eine Finanzierung an, damit Ihrem neuen Körpergefühl nichts im Weg steht.
Sie interessieren sich für eine Brustreduktion in München? Unser Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie ist gerne für Sie da. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
Grundsätzlich geht die Brustverkleinerung mit einer Straffung und mit einer Verlagerung der Brustwarzen einher. Durch das Entfernen von überschüssigem Haut- und Brustgewebe erreicht der Plastische Chirurg eine leichtere, kleinere Brust. Aus den verbleibenden Anteilen formt der Facharzt eine neue Brust und versetzt die Brustwarzen mitsamt Nerven und Blutgefäßen. Dadurch können die Patientinnen in der Regel auch nach der Brustverkleinerung weiterhin stillen und die Brustwarzen bleiben empfindsam. Außerdem korrigiert man auf diese Weise entstandene Asymmetrien der Brust in Größe und Form.
Gut zu wissen: Bei einer effektiven Verkleinerung der männlichen Brust, spricht man von einer Gynäkomastie.
1. Termin: Unverbindliches Erstgespräch Bei einem kostenlosen Beratungsgespräch lernen Sie unseren Plastisch-Ästhetischen Chirurgen Prof. Dr. Kovacs kennen. Er hört Ihnen genau zu, um Ihre Bedürfnisse zu verstehen, und zeigt Möglichkeiten und Grenzen der OP auf. So finden wir gemeinsam heraus, ob eine Brustverkleinerung das Richtige für Sie sein könnte. Bei der Entscheidungsfindung hilft vielleicht auch unsere innovative 3D-Simulation. Gerne können Sie all Ihre Fragen in ruhiger Atmosphäre stellen und zu Hause darüber nachdenken, ob Sie die OP bei Prof. Dr. Kovacs durchführen lassen möchten.
2. Termin: Vorbereitende Untersuchungen Damit wir die richtige OP-Methode wählen können, untersuchen wir Ihre Brust sorgfältig. Dabei prüfen wir unter anderem die Gewebebeschaffenheit und die Brustwarzenposition. Bei einem Ultraschall oder einer Mammographie sehen wir außerdem, ob es mögliche gesundheitliche Gründe gibt, die gegen eine Brustverkleinerung sprechen. Ist alles in Ordnung, stehen noch ein EKG und ein Bluttest an.
3. Termin: OP-Ablauf der Brustverkleinerung Wir führen die Operation in der Arabellaklinik durch. Dort erhalten Sie eine Vollnarkose, damit Sie vom Eingriff nichts mitbekommen. Die meisten Patientinnen bleiben danach noch einen Tag in der Klinik. Welche Schnitttechnik angewandt wird, hängt von Ihrer Brustform und Ihren Wünschen ab.
Grundsätzlich wählen wir das Verfahren, das mit den geringsten Narben verbunden ist. Je größer der Hautüberschuss, desto mehr Schnitte brauchen wir allerdings. Ein Beispiel: Sollen bis zu 500 Gramm Gewebe je Seite entfernt werden, wenden wir den I-Schnitt an. Hier geht der Schnitt nicht nur um die Brustwarze herum, sondern senkrecht nach unten bis zur Unterbrustfalte. Mit dieser Methode können wir Ihre Brust komplett neu formen und stabilisieren. Der T-Schnitt bietet die noch mehr Modellierungsmöglichkeiten und eignet sich für umfangreiche Brustverkleinerungen.
In der Regel bleibt die Stillfähigkeit auch nach der Brustverkleinerung erhalten. Beim T-Schnitt kann es allerdings sein, dass die Brustwarze vollständig versetzt werden muss und die Stillfähigkeit dadurch beeinträchtigt wird. Deshalb ist es grundsätzlich ratsam, den Eingriff erst nach Abschluss der Familienplanung durchzuführen.
Die Sensibilität der Brust und der Brustwarze bleibt in den meisten Fällen erhalten. Wir verkleinern Ihre Brust möglichst so, dass die neue Form natürlich aussieht und gut zu Ihrem Körper passt. Dabei berücksichtigen wir Ihre persönlichen Vorstellungen. Schließlich möchten wir, dass Sie sich mit dem Ergebnis rundum wohlfühlen!
Die Fäden lösen sich nach einer Weile von selbst auf und müssen nicht gezogen werden. Den Verband und die Drainage entfernen wir meist nach 1 bis 2 Tagen.
Schmerzen:
Im Rahmen des Heilungsprozesses entstehen Wundschmerzen, die nach rund 2 bis 3 Tage meist nachlassen und nach 7 Tagen in der Regel verschwunden sind. Das Gewebe spannt etwas oder fühlt sich wie nach einem Muskelkater an. Mit herkömmlichen Schmerzmitteln lassen sich die Beschwerden nach der Operation gut in den Griff kriegen.
Sport-BH:
Um nach der Operation einen optimalen Heilungsprozess sicherzustellen, ist es notwendig, für mindestens sechs Wochen rund um die Uhr einen speziellen BH zu tragen. Besonders empfehlenswert ist hierbei ein Sport-BH, der sich vorne schließen lässt. Auch über diese Zeit hinaus ist das andauernde Tragen eines BHs von Vorteil. Dadurch erlauben Sie dem Gewebe, sich nach dem Eingriff zu festigen, und minimieren die Veränderung des erreichten Ergebnisses.
Ausfallzeit:
Je nach Art Ihrer Tätigkeit ist es Ihnen nach ein bis drei Wochen nach der Brustverkleinerung wieder möglich, zur Arbeit zu gehen. Bitte verzichten Sie aber sechs Wochen lang auf sportliche Tätigkeiten, die Ihre Arme und Ihren Brustkorb besonders belasten. Zudem sollten Sie nach der Operation vier Wochen lang Solarium- und Saunabesuche meiden sowie die Narben für ein halbes Jahr mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 bis 30 schützen.
Narben:
Narben bleiben dort zurück, wo die Schnitte gesetzt wurden, also zum Beispiel um die Brustwarze und an der Brustumschlagfalte. Sie verblassen allerdings nach einigen Wochen bis Monaten, so dass sie kaum noch zu sehen sind. Wie sichtbar sie letztlich sind, hängt von der Hautbeschaffenheit und der Technik der Schnittführung ab.
Die Entwicklung der Brust sollte abgeschlossen sein. Deshalb werden Brustverkleinerungen erst ab 18 Jahren durchgeführt, auch wenn die Brust bereits vorher deutlich an Volumen gewonnen hat. Ist der Leidensdruck sehr groß, ist in Ausnahmefällen eine vorgezogene Operation denkbar. Hier müssen jedoch die Eltern zustimmen.
Eine Obergrenze gibt es in Bezug auf das Alter nicht. Wichtig ist nur, dass keine Kontraindikationen wie etwa schwere Grunderkrankungen vorliegen. Tatsächlich interessieren sich häufig auch Frauen in fortgeschrittenem Alter für den Eingriff, weil das Gewebe im Rahmen der natürlichen Hautalterung erschlafft.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Schnittführung. Die T-Schnitt-Technik etwa eignet sich für sehr große und hängende Brüste, da hier mit größeren Schnitten mehr Gewebe entfernt werden kann. Bei anderen Techniken verlaufen die Schnitte nur rund um die Brustwarze bis zur Brustfalte. Der Bereich zwischen den Brüsten wird hier ausgespart.
Bei einer Brustverkleinerung wird die Brust bei Bedarf etwas gestrafft, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht die Bruststraffung, sondern die Verringerung des Volumens. Eine reine Bruststraffung ist dagegen sinnvoll, wenn lediglich ein Hautüberschuss etwa nach einer Schwangerschaft oder nach einer Gewichtsabnahme entfernt werden soll. Wenn Sie sich unsicher sind, ob in Ihrem Fall eine Straffung oder eine Verkleinerung der Brust sinnvoll ist, beraten wir Sie gerne.
Grundsätzlich ist beides möglich. Idealerweise haben Sie Ihre Familienplanung bereits abgeschlossen und das Stillen vor mindestens sechs Monaten beendet. Denn fast jede Brust verändert sich nach der Schwangerschaft. Wie sehr das Gewebe erschlafft, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Es kann also sein, dass das Ergebnis des vorangegangenen Eingriffs beeinträchtigt wird und eine Nachkorrektur erforderlich ist.
Frauen, die sehr unzufrieden mit ihrer Brust sind und sich in den nächsten Jahren kein Kind wünschen, müssen die OP aber nicht unbedingt aufschieben. Die Stillfähigkeit bleibt nach dem Eingriff erhalten.
Direkt nach der OP treten häufig Gewebeverhärtungen auf, die im Verlauf des Heilungsprozesses von selbst abklingen. An der Brustwarze und den umliegenden Regionen kann es außerdem zu Gefühlsminderungen oder verstärkter Empfindlichkeit kommen. Nach wenigen Monaten normalisiert sich das Gefühl in der Brust in der Regel vollständig. Bei wenigen Patientinnen bleiben leichte Veränderungen im Empfinden bestehen. Eine regelrechte Taubheit tritt nur in Einzelfällen auf.
Grundsätzlich kann eine Brust meist um drei Körbchengrößen verringert werden. Wer einen E-Cup trägt, könnte seine Größe also auf B reduzieren. Allerdings sollte die neue Brust zum Körper passen und gemeinsam mit den Hüften ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Gerne beraten wir Sie persönlich, welche Körbchengröße zu Ihnen passen könnte.
Natürlich klären wir Sie vorab umfassend über das Risiko und mögliche Komplikationen auf, die trotz größter Sorgfalt in seltenen Fällen auftreten können. Möglich sind etwa Infektionen, Thrombosen oder Verletzungen der Nerven. Sehr selten treten Brustwarzenhofnekrosen auf, so dass das Gewebe abstirbt. Die häufigsten Komplikationen sind ästhetischer Natur und betreffen die Form der Brust allgemein, Asymmetrien oder auffällige Narben. Aber auch sie treten vor allem bei erfahrenen Chirurgen nur selten auf. Der Eingriff wird häufig durchgeführt und gilt als verhältnismäßig sicher.
Manchmal verliert die Brust bei einer Gewichtsreduktion an Volumen. Zwar ist die Größe der Brust genetisch festgelegt, aber überschüssiges Fettgewebe verteilt sich im ganzen Körper. Diese Fettdepots können bei einer Gewichtsabnahme verschwinden. Wer sich nur eine leichte optische Reduktion wünscht, kann auch einen Minimizer-BH ausprobieren.
Soll die Brust deutlich kleiner werden, ist eine Operation notwendig. Dabei entfernt der Plastische Chirurg überschüssiges Drüsen-, Fett- und Hautgewebe, formt die Brust neu und führt bei Bedarf eine Straffung durch.
Die Dauer der Heilung nach einer Brustverkleinerung ist individuell unterschiedlich. Im Schnitt ist die Wundheilung allerdings nach rund 2 Wochen abgeschlossen. Verfärbungen an der Brust sind bis zu 3 Wochen nach der OP sichtbar. Schonen sollten Sie sich allerdings weitere 3 Wochen, um das Heilungsergebnis zu verbessern. Im Lauf der Zeit werden die Narben immer geschmeidiger und blasser. Die vollständige Heilung nach einer Brustverkleinerung kann bis zu ein Jahr dauern.
Sollte die Wundheilung bei Ihnen länger dauern als erwartet, melden Sie sich bitte bei uns. Wundheilungsstörungen sind auch nach Brustverkleinerung möglich und sollten professionell behandelt werden. Dafür reinigen wir die Wunde und verschließen sie mit einem Schwamm.
Ob ein Chirurg ein Experte für Brustverkleinerungen ist, ist für den Laien nicht immer sofort ersichtlich. Wichtig ist zunächst, den Titel „Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie“ vorweisen zu können. In diesem Fall hat die Ärztin oder der Arzt eine 6-jährige Weiterbildung in diesem Bereich abgeschlossen. Das macht sie oder ihn natürlich noch nicht zum Experten für Brustoperationen. Sie können aber direkt in der Praxis nachfragen, wie viele entsprechende Eingriffe pro Jahr durchgeführt werden.
Ideal ist, wenn Sie in guter körperlicher Verfassung sind. Beschränken Sie Alkohol und Tabakkonsum vorab auf ein Minimum und erscheinen Sie fit und ausgeschlafen zum OP-Termin. Am besten rauchen Sie 2 Wochen vor und 2 Wochen nach der OP nicht. Auf blutverdünnende Medikamente sollten Sie 10 Tage vor der Brustreduktion verzichten. Ob Sie hormonelle Verhütungsmittel weiter anwenden können, besprechen wir persönlich mit Ihnen.